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Donnerstag, der 28.01.2021 ######NEWS_TIME###

Gesundheitsministerium fördert psychiatrische Beschwerdestellen

In Bayern sollen flächendeckend unabhängige Beschwerdestellen eingerichtet werden, die Menschen mit psychischen Erkrankungen sowie deren Angehörigen (Hilfesuchenden) ein offenes Ohr für ihre Anliegen bieten. Das bayerische Gesundheitsministerium hat nun eine Fördermöglichkeit für sogenannte unabhängige psychiatrische Beschwerdestellen (upB) geschaffen. Zweck der Förderung ist es, die Beschwerdepunkte der Hilfesuchenden einer Besserung und Klärung zuzuführen und somit deren Zufriedenheit in Bezug auf ihre individuelle Versorgung innerhalb des psychiatrischen Versorgungssystems zu erhöhen. Denn Menschen mit psychischen Erkrankungen finden oft aufgrund ihrer Erkrankung erschwert Zugang zu etablierten Beschwerdesystemen und zu den Beschwerdeverfahren der psychiatrischen Kliniken, Einrichtungen und Dienste.

Die Förderung beträgt pro Kalenderjahr bis zu 10.000 Euro pro upB.

Förderfähig sind Ausgaben für bestehende oder neu zu gründende upB wie z.B. die Anschaffung notwendiger EDV- und Büroausstattung, Miete für Beratungs- und Büroräume, Ausgaben für Telekommunikation und Büromaterial; Aufwandsentschädigungen für ehrenamtlich tätige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der upB können bis zu maximal 1.000 Euro pro Person und Kalenderjahr gefördert werden.

Anträge sind beim Landesamt für Pflege für die erstmalige Antragstellung spätestens drei Monate vor der geplanten Inbetriebnahme einzureichen. Für Fragen steht das Landesamt unter upb(at)lfp.bayern.de oder telefonisch unter den Nummer 09621 – 9669 2504 zur Verfügung.

Link zu Richtlinie:

https://www.verkuendung-bayern.de/files/baymbl/2021/68/baymbl-2021-68.pdf

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege