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Dienstag, der 11.12.2018 ######NEWS_TIME###

Aktion Mensch startet mit neuen Förderkonditionen ins neue Jahr

Die Aktion Mensch möchte den Einstieg in die Antragstellung erleichtern: zum 01.01.2019 werden die Förderregeln vereinfacht und die Förderkonditionen verbessert.

Die Zielgruppen bleiben die gleichen: Menschen mit Behinderung, Kinder und Jugendliche und Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten. Die bekannten Förderprogramme werden fortgesetzt, nur die Fördersystematik orientiert sich nun an Lebensbereichen wie Arbeit, Wohnen oder Freizeit. „Die neue Struktur soll helfen eine Projektidee einem Lebensbereich zuzuordnen und schneller das passende Förderprogramm zu finden“, so Aktion Mensch.

Bei Projekten und Anschubfinanzierungen können nun bis zu 90 Prozent Zuschuss beantragt werden, bisher waren maximal 70 Prozent möglich. Eine Verwaltungskostenpauschale gibt es dann nicht mehr. Die maximale Fördersumme wurde auf 350.000 Euro (von bisher maximal 300.000 Euro) angehoben und die maximale Förderdauer in Projekten von drei auf fünf Jahre ausgeweitet.

Im Bereich Wohnen werden nur noch Immobilien und Bauvorhaben gefördert, die auf maximal 16 Bewohnerinnen und Bewohner mit Behinderung begrenzt sind (statt bisher Einheiten mit bis zu 24 Plätzen).

Der Antragsvorgang soll ab Januar deutlich schlanker werden. Mehr als 400 Fragen in den Projektbeschreibungen werden gestrichen.

Der Förderfinder im Internet hilft bei der Zuordnung einer Projektidee zu den einzelnen Förderprogrammen: https://www.aktion-mensch.de/foerderung/foerderfinder.html

Anträge, die vor dem 1. Januar 2019 eingereicht werden, werden nach der bisherigen Struktur und den bisherigen Förderkonditionen behandelt, Anträge, die ab dem 1. Januar 2019 gestellt werden, nach der neuen Struktur und den neuen Förderkonditionen.

Quelle: Aktion Mensch